Alles begann harmlos: Ein Probegolfen hier, ein kleines „Mal sehen, ob wir das können“ dort – und plötzlich standen wir vor der Frage: Wie zum Teufel lernt man eigentlich Golfspielen, ohne dabei das halbe Vermögen eines Profis auszugeben?
Die vermeintliche Rettung: die hiesige Golfakademie. Für 13 Monate durften wir zweimal die Woche die heiligen Hallen der Driving Range unsicher machen – ach nein, Moment: Es war eher eine Stunde Kampf gegen eigene Schwungunsicherheiten, begleitet von einem Trainer, der geduldig versuchte, uns nicht verzweifeln zu lassen.
Unser „Luxuspaket“: Nach bestandener Platzreife dürften wir auch tatsächlich auf den Golfplatz – allerdings nur auf diesen einen Platz. Andere Plätze? Vergiss es. Das war keine Mitgliedschaft, das war eher wie eine Dauerkarte für ein Theaterstück, bei dem wir ständig die Schauspielerrolle wechseln durften.
Das Training selbst bestand hauptsächlich aus… richtig geraten: Schläge auf der Driving Range. Das „kurze Spiel“ – also Putten, Chips, Pitching – wurde uns zwischendurch gezeigt, aber gefühlt nur, wenn der Trainer zufällig Lust hatte, seine Uhr zu ignorieren. Fortschritte? Ja, gab es. Zäh wie Kaugummi, aber immerhin.
So stehen wir heute: Immer noch lernend, immer noch lachend – und mit der festen Überzeugung, dass Golf nicht nur ein Spiel ist, sondern ein Abenteuer, bei dem man mehr über sich selbst lernt als über den Ball.

